Mein Name ist Veronika Größl, ich bin Tierärztin, Hundetrainerin und seit 1983 Typ 1-Diabetikerin. Eine sehr starke Unterzuckerung, bei der Gott sei Dank nur mein Auto großen Schaden davontrug, veranlasste mich 2004 intensiv im Internet zu recherchieren und dabei erfuhr ich erstmals von Diabetikerwarnhunden. Damals war die Ausbildung von solchen Hunden allerdings, zumindest nach meinen Recherchen, nur in den USA bekannt.
Im November haben wir in Brüssel mit Vertretern von 4 anderen Tierschutzorganisationen und in Vertretung von ca. 150 unterstützenden Tierschutzorganisationen eine Petition für ein europaweites Tierschutzgesetz eingereicht. Im März 2012 wird darüber im Petitionsausschuss entschieden. Diese persönliche Übergabe einer Petition ist die Erste ihrer Art gewesen, worauf wir sehr stolz sind. Natürlich werden wir unsere Petition weiter vorantreiben.
Übergabe der Petition Europa muss die Verantwortung für Millionen Straßentiere übernehmen!
Brüssel, am 22.11.2011
Unter dem Titel „Europa muss die Verantwortung für Millionen Straßentiere übernehmen!“ wurde am Dienstag eine Petition von Ärzte für Tiere zur Schaffung eines europaweiten einheitlichen Tierschutzgesetzes an Frau Erminia Mazzoni (Vorsitzende des EU-Petitionsausschusses), im Parlamentsgebäude in Brüssel übergeben.
Europa muss die Verantwortung für Millionen Straßentiere übernehmen!
Wir fordern ein europaweit geltendes Tierschutzgesetz für Strassen -und Heimtiere, um die Grausamkeiten an den auf der Straße lebenden Kreaturen zu beenden und die Überpopulation einzudämmen.
Am 22. November 2011 in Brüssel um 12.30 Uhr hat eine Delegation, stellvertretend für 140 Tierschutzvereine die sich an dieser Aktion beteiligen, nachfolgende Forderungen, in Form einer Petition, an die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Frau Mazzoni übergeben.
Der englische König Richard III., der laut Shakespeare in schierer Verzweiflung sein Königreich für ein Pferd bot, hätte heute in Irland die Qual der Wahl. Dazu müsste er nicht einmal einen der zahlreichen Zuchtbetriebe aufsuchen, sondern könnte sich auf Straßen und freiem Feld bedienen. (Foto: nd/Camay Sungu)
Die rumänische Regierung setzt ihre Bürger massiv unter Druck für die Massentötungen von Hunden zu stimmen. Die dabei angewandten Methoden sind anrüchig und von Desinformationen geprägt.
Dr. Carmen Arsene, Vizevorsitzene des rumänischen Tierschutzbundes klagt in ihrem offenen Brief an.
Auch wenn es in den meisten europäischen Ländern bereits Gesetze gibt, welche die Tötung von Straßentieren verbieten, so sterben doch immer noch Jahr für Jahr Millionen von Straßentiere in Tötungslagern oder an Hunger, Kälte, Krankheiten oder Gift, auch weil sich niemand um die Einhaltung der Gesetze kümmert.