Griechenland - Beispiele des täglichen Tierelends in Griechenland

Beispiele des täglichen Tierelends in Griechenland
 

Wer sich in Griechenland für den Tierschutz einsetzt, wird zwangsweise immer wieder mit den verschiedensten Varianten des Leidens konfrontiert. Im den folgenden Kapiteln habe ich Ihnen Beispiele zusammengestellt.

 

Die Tonnenhunde von Griechenland

TonnenhundMan sieht sie in ganz Griechenland: Hunde, die an einer viel zu kurzen Kette ihr ganzes Leben verbringen müssen, in schmutzigen Hinterhöfen voller Müll und Unrat, an Wegrändern, Gartengrund-stücken, auf Firmengeländen.

Sie können niemals springen und laufen, nicht mit anderen Hunden spielen und jagen, sich nicht „beschäftigen“, sie können nur eines: einfach nur daliegen, und das Tag für Tag und meist ganz alleine und ohne jegliche Ansprache. Oft in der prallen Sonne und im Winter ohne Schutz vor Nässe und Kälte.Es ist furchtbar, mit ansehen zu müssen, dass ein Hund, der ein so aktives, geselliges und menschenbezogenes Tier ist und unsere Nähe sucht, zu einer solchen Passivität und Isolation gezwungen wird.

TonnenhundManchmal stellen ihnen ihre Besitzer als Zuhause eine alte und rostige Blechtonne zur Verfügung, weshalb diese angeketteten Hunde auch als „Tonnenhunde“ bekannt sind.

Handelt es sich dabei um einen Jagdhund, hat er vielleicht das Glück, einmal im Jahr für ein paar Wochen springen und rennen zu dürfen - da er damit „seinen Zweck erfüllt“ -, die restlichen 10 Monate hängt er dann wieder an der Kette. Jagt er nicht nach den Vorstellungen seines Besitzers, dann bleibt er entweder nur noch an der Kette oder er wird „entsorgt“.