Griechenland - Tierheime und „Animal Hoarding“

Tierheime und „Animal Hoarding“
 

1) Staatliche Tierheime
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Eine andere Nichteinhaltung des Tierschutzgesetzes kann man an Hand der wenigen staatlichen Tierheime sehen, von denen die meisten in einem katastrophalen Zustand sind. Hinzu kommt der erschwerende Umstand, dass es kaum eine Chance gibt, die Tiere in Griechenland zu vermitteln. Üblicherweise werden reinrassige Tiere von einem Züchter bevorzugt. In letzter Zeit werden auch Hunde mit angeblichem Stammbaum in den zahlreichen „Petshops“ gekauft oder aus anderen osteuropäischen Ländern, legal oder illegal, eingeführt.

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Tierheim der Gemeinde Katerini 2008: Quelle: Peter Kahr; www.tirolertierengel.com

 

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Tierheim der Gemeinde Polygyros, Mai 2006 - Fotos: www.tirolertierengel.com

2) Animal Hoarding

Falsch verstandene „Tierliebe“ kann auch dazu führen, dass „Tierschützer“ Hunderte von Hunden auf Privatgeländen horten – meist ohne Kastration und ohne tierärztliche Versorgung; Viele dieser Tiere werden krank und sterben.

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„Tierheim“ Samaras in Micra/Thessaloniki - Quelle: www.tieraerzte-pool.de

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Typische „Welpenstation“, voller Schmutz/Exkremente – hier sind schwerste Infektionskrankheiten vorprogrammiert. 

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Dieser Hund hat sich aufgegeben

53 Foto: Peter KahrThessalien 2008: 300-400 nicht kastrierte Hunde, ohne tierärztliche Betreuung Gemäß Paragraph 6 des Tierschutzgesetzes ist es gestattet, 2 Hunde oder 2 Katzen oder 1 Hund und 1 Katze zu besitzen...

54 Foto: Peter KahrDiese Hündin lebt in einem Erdloch bei einer Tiersammlerin in Thessalien, neben ihr ihr toter Welpe. Auf diesem Gelände leben einige hundert Hunde, ohne kastriert zu werden und ohne tierärztliche Versorgung.