Luxemburg

Die Situation in Luxemburg
 

lux2Ein kleines, idyllisches Ländchen, im Herzen Europas liegend, an Deutschland, Belgien und Frankreich grenzend, beliebt für seine Geschichte, seine historischen Schauplätze und wegen seinem internationalen Finanzplatz, bekannt: Luxemburg!

Die Luxemburger sind grosse Tierliebhaber, und in fast in jedem Haushalt lebt mindestens ein Haustier, ob Hund, Katze, oder ein anderes Kleintier.

Präzise Daten zur Anzahl der in Luxemburg lebenden Tiere existieren nicht, aber laut LAK, der Luxemburger Vereinigung der Kleintierärzte, leben ungefähr 35.000 Hunde in Luxemburg, darunter vielleicht geschätzte 100 bis 200 Listenhunde (Stand November 2009).
 

Luxemburg hat nicht wirklich ein Streuner- oder Strassenhundeproblem.

Werden Hunde ausgesetzt, was leider doch sehr oft vorkommt, werden diese meist sehr schnell von Tierfreunden auf-/mitgenommen, und entweder beim Tierschutz oder einem Tierheim abgegeben oder man versucht selbst das Tier zu behalten oder weider zu vermitteln.

In Luxemburg gibt es mehrere Tierheime: das nationale Tierasyl in Gasperich, das seit 1956 besteht und momentan vergrössert wird (www.deierenasyl.lu). Im Laufe des Jahres 2009 wurden hier 731 Tiere aufgenommen 439 Hunden und 292 Katzen.
90% der Hunde sind grosse Hunde und die meisten wurden gefunden. 541 Tiere wurden 2009 erflogreich in neue Familien vermittelt.

Das Tierheim in Düdelingen (www.asile.lu) wurde 1980/81 eröffnet und hier werden jährlich etwa 350-400 Katzen und 250 Hunde aufgenommen. Meistens leben hier mehr Tiere als vorgesehen. Glücklicherweise werden die Infrastrukturkosten von der Gemeindevewaltung Düdelingen übernommen, der Unterhalt der Tiere jedoch wird über Spenden finanziert.

In Esch/Alzette (www.sepa.lu ) gibt es ein weiteres Tierheim. Hier arbeiten 6-8 Angestellte unterstützt von freiweilligen Helfern tagtäglich zum Wohl der Tiere. Seit der Gründung im Jahre 1962 werden jährlich hier etwa 250 bis 300 Hunde, 190 bis 230 Katzen und 90 bis 140 Kleintiere aufgenommen und vermittelt. Auch hier wird das Tierheim von der Stadtverwaltung Esch/Alzette finanziell unterstützt, der Rest durch Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert.
Desweiteren gibt es zahlreiche private Tierschutzvereine und Privatpersonen, die Tiere aufnehmen, oftmals auch in privaten Pflegefamilien und diese dann weitervermitteln.