Portugal

Die Situation in Portugal
 

image005„Kommen Sie herein und entdecken Sie selbst, warum die Algarve für jeden etwas zu bieten hat.“So steht es in den gängigen Reiseführern für Touristen. „Das warme Klima das ganze Jahr über, eine Küstenlinie mit fantastischen Stränden machen diese Gegend zu einem idealen Urlaubsziel für die ganze Familie.“ Doch wie sieht es hinter dieser Postkartenidylle aus?

Alles was den Tourismus stören könnte, wird eliminiert. Besonders schlimm ist die Situation an der Algarve, die stark vom Tourismus geprägt ist. Es gibt dort Städte, in denen kein einziger Hund mehr zu sehen ist, weil alle Hunde eingefangen und sofort getötet werden. Die Portugiesen machen das nicht etwa, damit sich die Touristen nicht gestört fühlen, sondern damit es mit den Touristen keinen Ärger gibt, wenn das Hundeelend öffentlich sichtbar wird.
 
Die Realität in Portugal ist leider die, dass Tiere hier einfach wahllos umgebracht werden

image001Ein Beispiel: Kommunalwahlen haben in Portugal die Bedeutung von Landtagswahlen und der Bürgermeister einer „Kommune“ hat in etwa den Status wie in Deutschland Bürgermeister, Landrat und Oberkreisdirektor in einer Person. So ein „Presidente da Camera“ ist sozusagen ein kleiner König und seine Partei ist Regierungspartei. Also werden alle Ämter von dieser Partei besetzt, so auch das Amt des Amtsveterinärs. Vor den letzten Wahlen gab es eine Kampagne „Unsere Stadt soll sauber werden“ und dazu ließ der Amtstierarzt von der GNR (Nationalgarde) alle Hunde aus Hafenviertel und umliegenden Wohnvierteln zusammentreiben. Es wurden große Netze gespannt, es gab eine Treibjagd und als die Hunde sich in den Netzen verfangen hatten, wurden sie mit Knüppeln totgeschlagen. Das Besondere daran: alles vor den laufenden Fernsehkameras der Regionalsender.
 
Alte Hunde werden einfach ausgesetzt, Welpen in der Mülltonne entsorgt

image003Der Amtsveterinär ist auch für das jeweilige Tierheim zuständig. Kastrationen sind verpönt. Man nimmt in Kauf, dass es regelmäßig Welpen gibt und diese werden dann genauso regelmäßig in der Mülltonne entsorgt. Auch das ist in Portugal nicht verboten. Alte Hunde werden einfach auf die Straße geworfen in der Hoffnung, dass sie dort überfahren werden. Selber töten, dazu fehlt der Mut und einschläfern kostet ja Geld.

Jagdhunde werden benutzt und grausam „entsorgt“

Die Hunde der portugiesischen Jäger leben in extrem elenden Bedingungen und wenn sie nicht funktionieren, werden sie „bestenfalls“ erschossen, wahrscheinlicher aber ist es, dass sie gequält oder in der prallen Sonne ohne Wasser festgebunden werden.

image008Darüber hinaus wird alles, was sich bewegt von den Jägern wahllos abgeschossen. Wild gibt es in Portugal so gut wie nicht mehr, außer Wildschweinen.
Grausamkeiten sind trauriger Alltag In den Kommunen regiert Willkür und Vetternwirtschaft und es kommt zu Grausamkeiten unglaublichen Ausmaßes.
Bei den Straßenhunden werden meistens die männlichen Welpen mitgenommen, um ihr trauriges Leben dann entweder als lebende Alarmanlage oder als Jagdhunde zu fristen.